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Meine ganz persönliche Liebeserklärung an die Glanzzeit des legendären aktuellen sportstudios (Teil IV - (HiS)törchen) 

Hinterher ist man immer klüger, wusste schon der Volksmund, und so bin ich durch die Betrachtung der Sportstudios ein gebildeterer Mensch geworden, zumindest was den fussballhistorischen und zeitgeschichtlichen Kontext betrifft. Unbekannt war mir bislang, dass die großen Vereine schon im Frühjahr 1973 den Wunsch nach der Einführung einer Europaliga hegten. Zu entnehmen war das eines Kaminzimmergesprächs, das HaJo Friedrichs am 24. März 1973 mit dem damaligen DFB-Vizepräsidenten Hermann Neuberger geführt hat. Oder, wer hätte noch gewusst, dass wegen der Energiekrise 1973 geplant war auf Flutlichtspiele zu verzichten und die Anstoßzeit auf 14:30 vorzuverlegen? Dazu kam es dann aber doch nicht. Und so ging es weiter in Sachen unnützes Wissen: Der Umbau der Stadien zur Weltmeisterschaft 1974 stürzte den 1. FC Köln in die finanzielle Krise, da man kaum einmal mehr als 10.000 Zuschauer in der Radrennbahn, die damals als Ausweichspielstätte fungierte, begrüßen durfte. Mit dem Bau eines WM-tauglichen Stadions begann die Stadt Köln aber erst Ende 1973, zu spät für das Weltturnier im darauffolgenden Sommer. Das Müngersdorfer Stadion wurde 1975 fertig gestellt. Hätte irgendwie besser laufen können.

Schon Anfang der 70er standen die Profis heftig in der Kritik. Die Öffentlichkeit beklagte die viel zu hohen Gehälter, die vielen Nebenbeschäftigungen von Stars wie Netzer und Breitner sowie die unterkühlte Spielweise insbesondere die von Beckenbauer und seinen Bayern. Es gab Hassgesänge und Pfeifkonzerte gegen die Münchener und eine Zeitlang auch gegen die Nationalelf. Aus heutiger Sicht ist dies bei den damaligen Erfolgen und der spielerischen Qualität, die damals weit verbreitet war, nur schwer nachzuvollziehen.

Trainer-Koryphäe Hennes Weisweiler gab am 26. Januar 1974 eine Einschätzung über seinen einstigen Schützling Netzer ab: „Ich glaube, dass er in Spanien eine gute Entwicklung machen kann, weil er da ganz nur mit Fußball beschäftigt ist und keine Geschäfte (→ Lovers Lane) nebenher hat. Ich sah zuletzt sein Gesicht, da konnte man sehen, dass er austrainiert war und deshalb auch bei der Weltmeisterschaft der Regisseur sein wird wie in Brüssel beim EM-Endspiel 1972.“ Tja, so konnte sich selbst ein vielfacher Meistertrainer irren. Netzer spielte bekanntlich bei der siegreichen Heim-WM nur 21 Minuten, und die ausgerechnet bei der 0:1-Niederlage gegen die DDR. Der Kaiser war da im Vorfeld zurecht skeptischer. Am 11. Mai 1974 verkündete Franz Beckenbauer vor einem Millionenpublikum völlig undiplomatisch, er habe gehört, dass „er eine Autogrammtournee durch ganze Deutschland bis runter nach Graz (!) machen wolle. Wenn er deshalb die WM verpassen würde, wäre er selber schuld.“ Harte Worte über einen Kollegen. Netzer zeigte sich dann doch einsichtig und beendete nach einem Auftritt in einem Warenhaus seine Tournee vorzeitig und widmete sich fortan dem individuellen Powertraining des Gladbacher Konditionstrainers Karl-Heinz Drygalsky. Letztendlich vergeblich. Nachdem die WM für „den Langen“ absolut enttäuschend verlaufen ist, wurde er im Fachorgan kicker als „ein schwaches Gespenst, dass Rheuma hat“ und als „Günter, der Lächerliche“ bezeichnet.

Nach Bernd Gerstdorffs Rückkehr aus dem Münchener Exil zur Braunschweiger Eintracht, schoss er seine Farben mit 36 - alleine in der Rückrunde (!) erzielten Toren - aus der damals noch zweitklassigen Regionalliga Nord 1974 zurück in die Bundesliga. Im Studio verriet Gerstdorff das Erfolgsgeheimnis von BTSV-Trainer Branko Zebec: „Er fasst uns so an, wie wir angefasst werden wollen.“ Gerstdorff lobte zudem die „kluge Vereinspolitik“ nach dem Aufstieg: „Durch die Verpflichtung eines Jugoslawens namens Ristic, den Vornamen weiß ich gar nicht, sind wir deutlich stärker geworden.“

Der Beirat des Deutschen Fußball-Bunds hat am 05. Oktober 1974 mitgeteilt, dass er dem DFB-Bundestag empfehlen wird, die Bundesliga auf 20 Vereine aufzustocken. Dieser Vorschlag wurde von den Ligapräsidenten erarbeitet. Es gab eine Menge kritischer Stimmen gegen diese Aufstockung. Zum einen, wurde bemängelt, dass der Spielplan dadurch unendlich verlängert würde. Und das es im grauen Mittelfeld zu viele uninteressante Spiele geben wird. Außerdem gäbe es ja bereits genug Spiele mit viel zu wenigen Zuschauern.

Darüber hinaus führte die Gegner der Aufstockung eine weitere Theorie ins Feld, nach der der Fan nur einen bestimmten Betrag für Fußball ausgeben würde. Kämen mehr Spiele, bliebe der Betrag trotzdem gleich. Dennoch: Die Präsidenten, unter ihnen mit Dr. Peter Krohn (HSV) ein früher Visionär in Sachen Kommerzialisierung, stimmten mit 15:3 Stimmen für die Aufstockung, weil zum einen, das aus den 60er Jahren bekannte, internationale Freundschaftsspielprogramm tot sei und man sich an die 20 Vereine der zweiten Liga im Spielplan anpassen wolle. Warum es dann im Endeffekt doch nicht zu einer 20er-Liga kam, wurde in den Folgesendungen leider nicht mehr erörtert.

Themenwechsel: Gemeinhin gilt das 1968er-Gastspiel des 1. FC Köln bei der Berliner Hertha als zuschauerträchtigstes Spiel in der Geschichte der Bundesliga mit 88.000 zahlenden Fans. Laut Sportstudio-Anmoderation kamen aber am 18. April 1975 91.000 Zuschauer ins Berliner Olympiastadion um den kommenden Meister Borussia Mönchengladbach zu sehen. Ein zu knackende Nuss für alle Statistik-Wühlmäuse!

Der beim FC Bayern im Januar 1975 entlassene Udo Lattek hatte darauf ernsthaftes Interesse an der Nachfolge Helmut Schöns als Bundestrainer bekundet, ging dann aber zur Borussia, obwohl er bereits bei Rot-Weiss Essen unterschrieben hatte. „Was würden Sie denn machen, wenn Sie die Wahl zwischen einem Fahrrad (Essen) und einem Mercedes (M'gladbach) hätten“, begründete Lattek damals überaus unverblümt seine Entscheidung.

Durch den Bestechungsskandal 1971 hatte nicht nur die Bundesliga sondern auch das Sportstudio seine Unschuld verloren. Während die Show weitergehen musste, war das ZDF um Aufarbeitung bemüht. Die eingeladenen Protagonisten logen aber die Öffentlichkeit solange dermaßen unverschämt an, bis sie 1976 vor Gericht verurteilt wurden. Geprägt von dieser Zeit verstieg sich der zornige  Berti Vogts nach dem Ausscheiden seiner Borussia im Viertelfinale des Europapokals der Landesmeister durch ein 1:1 bei Real Madrid am 17.03.1976 zu der Behauptung: “Viele meinen, dass man diesen Cup kaufen kann.“ Starker Tobak, dabei war Bertis Ärger völlig berechtigt. Denn bis heute sind die Motive des holländischen Schiedsrichters Leonardus van der Kroft den Gladbachern zwei lupenreine Treffer zu verweigern gänzlich unbekannt. Bestechung kam bei dem in der Ehrendivision als notorischer Heimschiedsrichter auffällig gewordenen Kroft wohl nicht infrage, war er doch als äußerst wohlhabend bekannt. Und so bevorzugte Borussen-Keeper Wolfgang Kneib unverblümt die offene Feldschlacht als er ihn nach besagtem Spiel anschrie: „Warum hassen Sie uns?“ Ob Hass oder Kohle, eine Antwort, die Krofts mysteriöses Verhalten auch nur ansatzweise erklären konnte, ist nicht überliefert.

Zumindest wurde Herr Vogts in selbiger Sendung von Ariane Kapellmann getröstet, die Berti ein französisches Lied darbot. Im November 1977 kehrte die aparte Spielerfrau noch einmal ins ASS zurück und widmete ihrem Gatten Jupp (→ Dr.) die selbst komponierte Ode „My man“. Harry Valérien kündigte ihren Auftritt sehr einfühlsam an: „Sie haben ein neues Lied gemacht, über einen Mann, der in sportlichen Kummer verfällt. Der braucht Trost. Wo soll er ihn suchen? Am besten bei der richtigen Frau und wenn es die eigene ist, umso besser.“

Am 1. Mai 1976 war Barcelona-Trainer Hennes Weisweiler zu Gast beim Düsseldorfer Auftritt in Köln. Gefragt nach den Chancen auf eine Verpflichtung des Startrainers antwortete Fortuna-Präsident Bruno Recht: „Wenn es nach persönlichem Kontakt und den Arbeitsbedingungen ginge, hätte man die größten Chancen.“ Leider habe man aber eine „sportliche Misere“. Dummerweise bestätigte sich dies durch einen 4:0-Erfolg des FC unter den Augen des Umworbenen und der Kölner Präses Peter Weiand konnte schon von einer „Verabredung mit Weisweiler in Ibiza für nächsten Dienstag“ berichten, wo er hoffe „zu einem Vertragsabschluss zu kommen“, was ihm dann zum Nachteil der Fortuna auch gelang. Der Rest, inklusive Double 1978, ist bekannt.

Zum ersten Spielabbruch in der Bundesliga-Historie kam es am 27. November 1976 auf dem berüchtigten Lauterer Betzenberg. Die Begegnung 1. FC Kaiserslautern - Fortuna Düsseldorf wurde beim Stand von 0:1 vorzeitig beendet und anschließend 2:0 für die Gäste gewertet. Doch Fortuna-Trainer Dietrich Weise machte die Schuldigen an dieser Eskalation überraschend in den eigenen Reihen aus: „Mit dummen Attacken übertrugen meine Spieler Hektik auf die Stadionränge.“ Rolf Töpperwien schilderte die Ereignisse in seinem Spielbericht: „Die Konsequenz war: heftige Proteste des Publikums gegen das ihrer Meinung nach nicht genügend energische Eingreifen des Schiedsrichters bei wiederholtem Foulspiel Düsseldorfer Abwehrspieler. Als dann die erste kleine Flasche als Zeichen des Unmuts auf den Platz flog, bat Schiedsrichter Rudolf Frickel um Lautsprecherdurchsagen, die aber aufgrund des gellenden Pfeifkonzerts niemand hören konnte. Nach dem nächsten Wurf, brach er daraufhin die Partie ab (→ Null Toleranz). Schiedsrichter Rudolf Frickel („Ich bin doch kein Bauernschiedsrichter, dass ich mir so etwas gefallen lassen muss“) konnte das Stadion erst lange nach dem vorzeitigen Ende mit Hilfe von Kriminalbeamten auf einem Schleichweg verlassen.“ FCK-Trainer Erich Ribbeck: „Jetzt wird man wieder von den bösen Buben vom Betzenberg (→ Rote Teufel) sprechen und alle Lauterer Platzverweise seit 1931 aufführen.“ Dieses Ereignis in der Pfalz war aber nur ein erster Höhepunkt in einer sich zuspitzenden Entwicklung des frühen Rowdytums. DFB-Chef Hermann Neuberger glänzte dabei mit echten Insiderinformationen: „Die meist alkoholisierten Jugendlichen rotten sich zusammen, wie früher die Rockergruppen“, aber auch im sportmedizinischen Bereich war der ehemalige Wehrmachts-Hauptmann gnadenlos auf der Höhe der Zeit: „Unser Spiel ist immer schneller, immer athletischer geworden. Und das natürlich bei einer Karambolage viel schneller etwas auf dem orthopädischen Sektor passieren kann ist ja klar.“

Vor dem Spiel 1. FC Saarbrücken gegen Eintracht Frankfurt am 10. Dezember 1977 kreiste ein Helikopter lange Zeit nur wenige Meter über dem Boden um das Spielfeld für 400 DM pro Stunde trocken „zu fönen“. 20.000 Besucher wurden dann aber stumme Zeugen eines wenig berauschenden 0:0’s. Vielleicht hätte man sich den Hubschraubereinsatz doch sparen sollen.

Der ungarische Trainer-Zampano, Guyla Lorant, philosophierte schadenfroh am 04. November 1978 über die Entlassungsgründe bei seinem früheren Engagement in Köln: „Vielleicht, weil ich die Mannschaft nicht nach Horoskop aufgestellt habe, wie es der Präsident wollte, sondern nach Leistung. Das konnte er nicht begreifen. Dann hat er mich beurlaubt. Er ist nicht mehr Präsident, aber ich bin wieder in der Bundesliga.“

Hochinteressant waren in der damaligen Zeit die Republikflüchtlinge, die aus der DDR geflohen sind um in der Bundesliga Fuß zu fassen. Sie wurden bestaunt wie weiße Einhörner. Vorzeigeeinhorn Norbert Nachtweih (Eintracht Frankfurt) äußerte sich am 17. März 1979 über sein angebliches „Lotterleben“, das ihm von der Boulevardpresse angedichtet wurde: „Wenn man hier rüber kommt und dann noch ausgerechnet nach Frankfurt (→ Goldener Westen), ist doch klar, dass man sich umschaut, aber wir waren ja ohnehin gesperrt. Jetzt ist das aber auch vorbei.“

Der nach 17 Jahren frisch zurückgetretene Bayern-Präses Wilhelm Neudecker plauderte am 24. März 1979 offenherzig aus dem Nähkästchen und gab interne Äußerungen Sepp Maiers (→ Maier Sepp) aus „mitternächtlichen Telefonaten“ preis. Zum Beispiel auf Maiers Antwort auf Neudeckers Frage warum man 7-1 in Düsseldorf verloren hätte:  „Herr Neudecker, 3-1 hätten wir eh verloren, dann haben wir eben 7-1 verloren, weil wir so verärgert waren.“ Zum Hintergrund: Am selben Abend wollten die Bayernspieler per Chartermaschine zurückfliegen um das Sportpressefest zu besuchen, nur um am Morgen danach wieder nach Düsseldorf aufzubrechen, weil in der Nähe ein Freundschaftsspiel vereinbart war. Als Neudecker von der Abflugzeit erfuhr (→ 17 Uhr 40) reagierte er mit Unverständnis: „Was? Da müssen sie ja schon während des Spiels die Hosen wechseln“, und untersagte kurzerhand den Besuch des Pressefestes. So verärgert, ließen sich Maier & Co. für den Bundeligaalltag nicht mehr motivieren und von einer entfesselten Fortuna abschlachten. Desweiteren enthüllte der Ex-Präsident die Beschwerden von Torwart Maier über Mitstreiter: „Der Paul Breitner (→ Mao-Bibel) kommt mit einer Miene auf das Feld, dass einem schon die Lust vergeht und außerdem wolle er das Morgentraining abschaffen.“ Unerhört!

Dass Vereine schon zu allen Zeiten von Spielern erpressbar waren, bewiesen Manfred Burgsmüller und der BVB im Jahre 1983. Der unzufriedene Torjäger, der unbedingt wegwollte, drohte dem Verein mit seinem Anwalt und durfte daraufhin nach Nürnberg weiterziehen, mit denen er dann prompt in der folgenden Saison sang- und klanglos abstieg. Wenigstens folgte hier die Strafe auf dem Fuße.

Im Frühjahr 1984 belegte der DFB den damaligen Zweitligisten SV Darmstadt 98 mit einer Geldstrafe iHv 60.000 DM oder wahlweise (!) zwei Minuspunkten aufgrund von Verstößen gegen Lizensierungsauflagen in der Saison 82/83. Darmstadts Verteidigungsstrategie war so simple wie genial: „Im Abstiegsfall werden wir den Klub auflösen.“ ASS-Chefsatiriker Michael Palme dazu: „Um die sechs Mio. Schulden liegen an und als Amateurverein gibt es nichts zu verdienen. Die Gläubiger werden sich freuen. Auf der Strecke bleibt der Sport. Armer Profifußball.“

Kurios und gleichermaßen romantisch-antiquiert wirkt im Rückblick ein Konzept von Gladbach-Manager Helmut Grashoff: „Eine Initiative, dass man zwei Spieler benennen soll, die nicht transferiert werden können. Diese Vereinbarung war 1984 zur Zeit des Matthäus-Wechsels außer Kraft. Im vergangenen Jahr war es so, dass die Manager der Bundesliga das Verlangen zeigten zu einer gewissen Selbstdisziplinierung auf dem Spielermarkt. Einfach deswegen um von diesen wahnsinnigen Ablösesummen herunterzukommen. Um die Spielergehälter wieder in einen vernünftigen Rahmen zu bringen. Und auch deswegen um die Klubfinanzen, die ja nun allgemein angespannt und noch darunter sind, wieder vernünftig zu gestalten. Der Mitinitiator dieser Selbstdisziplinierungsabsicht war Uli Hoeneß. Daher gab es ganz gute Ansätze das Niveau der Bezahlung wieder zu normalisieren. Diese Absicht sollte 1984 erneuert werden und 17 Vereine waren auch dafür. Nur der FC Bayern war plötzlich dagegen. Und zwar einfach aus dem Grunde „Matthäus“. Wie mir ganz klar erklärt worden ist vom Uli Hoeneß. Er hat mir gesagt, wenn Matthäus nicht unter diese Sache fiele, würde er der Vereinbarung auch weiterhin zustimmen. So dass ich das als einen Akt von außerordentlichem Egoismus sehe, wenn aus diesen Gründen eine solche zukunftsweisende Vereinbarung zerstört und aufgehoben wird. Enttäuscht bin ich vom Uli Hoeneß einfach deswegen, weil das unter seiner Mitinitiative Angestrebte zu Fall gebracht wurde. Er argumentiert heute, dass er seinem Publikum jedes Jahr neue Stars vorführen müsste.“

Tag(s) : #Fußball pur!
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